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Gruppentherapie mit therapeutischen Systemaufstellungen nach SySt®

Aktualisiert: 4. März


Wir laden Sie/Euch herzlich zur therapeutischen Aufstellungsgruppe nach SySt® ein!


systemische Aufstellungs und Psychotherapie

Was bedeutet eigentlich Aufstellung?

Die therapeutische Aufstellungsgruppe basiert auf der systemischen Aufstellungsarbeit/ systemischen Struktueraufstellungen, die davon ausgeht, dass Probleme und Konflikte nicht isoliert betrachtet werden können, sondern in einem größeren Kontext stehen.

Durch das Aufstellen von Stellvertreter:innen oder Requisiten werden die Beziehungen und Dynamiken sichtbar gemacht.

In unserer Arbeit fließen weitere Methoden aus der Gestalttherapie ein.


Für die Aufstellung sucht die Person mit Ihrem Anliegen aus der Gruppe entsprechende Stellvertretende heraus, die stellvertretend für sie und z.B. ihre Familie stehen.

Nun bringt die auftragegebende Person die entsprechenden Stellvertretenden im Raum in die entsprechende Position zueinander, indem sie die Stellvertretenden dort hin begleitet und die Körperhaltung und Blickrichtung bestimmt. Die Positionen der Stellvertretenden spiegelt das Thema der auftragegebenden Person wieder.

Die Stellvertretenden haben nun Zeit die Wirkung der Position wahr zu nehmen. Sie könnten zum Beispiel Empfindungen haben wie, Kälte, ein Schauer der sie durchzieht, Schmerzen, Trauer, Glücksgefühle, Angst etc, bzw. sich in der Position anderen aus der Gruppe gegenüber unwohl oder besonders wohl fühlen.

Nun beginnt die eigentliche Arbeit.


Durch Beschreibung der Gefühle und Befindlichkeiten der Stellvertretenden in ihren zugewiesenen Positionen und dann folgenden Positionswechseln, hat die Auftrag gebende Person die Möglichkeit mit unserer Unterstützung Hypothesen zu bilden, Lösungswege zu erörtern oder einfach nur die Aufstellung als eine neue erweiterte Sichtweise zu betrachten.

An dieser Stelle ist es wichtig heraus zu stellen, das wir nicht nach einer Phänomenologie Hellingers arbeiten, sondern uns mehr mit der Phänomenologie von Husserl identifizieren. Es geht darum, das ursprüngliche Phänomen des zu bearbeitenden Themas herauszuarbeiten, und mit Hilfe der Stellvertretenden Veränderungen durch z.B. Positionswechsel zu benennen. (Diese Namen sind nur für Menschen ein Begriff, die sich schon mit „Aufstellungsarbeit“ beschäftigt haben, also kein „muß“).


Die Aufstellungsarbeit wird durch nachvollziehbare und transparente Regeln und Strukturen gelenkt und wird nicht durch spontane Eingaben und Interventionen der Anleitenden oder Stellvertretenden unterbrochen und neu sortiert.

Die auftragegebende Person kann entscheiden ob die Ergebnisse und Aussagen der Aufstellung für sie Sinn ergeben.

Nach ein paar Wochen bieten wir ein Nachgespräch an, indem die auftragegebende Person die Möglichkeit hat, noch einmal gemeinsam über ihre Erfahrungen und Prozesse zu sprechen. Selbstverständlich sind wir in dringenden Fällen auch für kurzfristige Kontaktwünsche offen.


…und was hat das mit Therapie zu tun?


• Sie haben die Möglichkeit, eigene Anliegen und Herausforderungen zu bearbeiten und neue Lösungsansätze zu entdecken.

• Ihnen stehen auf diesem Weg erfahrene Therapeut:innen zur Seite und eine Gruppe.

• Es können verborgener Dynamiken und Zusammenhänge erkannt werden.

• Sie haben die Möglichkeit, die gewonnenen Erkenntnisse in den Alltag zu integrieren.

• Es ist möglich ein unterstützendes Netzwerk aufzubauen.


Möglichkeiten für die Gruppe: Die Therapeutische Aufstellungsgruppe bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, in ihrem Tempo, die persönlichen Anteile des eigenen Lebens wahrzunehmen. Teilnehmende können Perspektiven ändern und wenn sie möchten, die persönlichen Herausforderungen annehmen, Konflikte und Blockaden in einem geschützten Raum zu erkunden.

Manchen Teilnehmenden können so tiefgreifende Transformation und Heilung ermöglicht werden.


Ablauf der Gruppentreffen:

Wiederständen und Grenzen begegnen wir würdevoll und selbstverständlich.

• Begrüßung und Einstimmung: Jedes Treffen beginnt mit einer kurzen Begrüßung und einer gemeinsamen Einstimmung, um einander kennen zu lernen.

• Vorstellungsrunde: Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich kurz vorzustellen. Dafür reicht es den eigenen (Vor-)Namen zu nennen, es dürfen aber auch kurz wichtige Eckpunkte zur eigenen Person oder Erfahrungen geteilt werden.

Es gibt auch die Möglichkeit erstmal nur den Namen zu nennen und ansonsten nichts zu sagen.

• Kurze Erklärung der Methode für die neuen Mitwirkenden

• Auswahl der Aufstellungen: Die Therapeut:in hat im Vorfeld ein vertrauliches Gespräch mit den Klient:innen geführt, die für die heutige Sitzung aufgestellt werden sollen.

• Aufstellungsarbeit: Die ausgewählten Anliegen werden nacheinander aufgestellt. Dabei können sowohl Stellvertreter:innen aus der Gruppe als auch Requisiten verwendet werden, um die Beziehungen und Dynamiken darzustellen. Die Therapeut:in begleitet den Prozess und unterstützt die Teilnehmenden dabei, neue Perspektiven und Lösungsansätze zu entdecken.

• Ende: Alle Stellvertretenden werden aus Ihren Rollen gut entrollt (bedeutet das sich Zeit genommen wird die übernommene Stellvertretung wieder abzugeben und wieder im Hier und Jetzt anzukommen).

• Die Therapeut:innen sind für alle Teilnehmenden ansprechbar, falls im Nachhinein noch etwas hochkommen sollte. Bei dringendem Bedarf ist ein kurzes Nachgespräche für Teilnehmer:innen sind möglich, die kein eigenes Anliegen aufgestellt haben.


Gruppenregeln:

• Vertraulichkeit: Alles, was in der Gruppe besprochen wird, bleibt vertraulich. Es werden keine Informationen weitergetragen, die Rückschlüsse auf eine Person schließen lassen.

• Respekt: Jede Teilnehmer:in wird respektvoll behandelt und hat das Recht auf seine eigene Meinung und Gefühle.

• Freiwillige Teilnahme: Jeder Teilnehmer entscheidet selbst, ob er sein Anliegen

aufstellen möchte oder als Stellvertretende zur Verfügung steht. niemand muss sich als Stellvertretung verpflichtet fühlen, es darf auch abgelehnt werden weil jemandem die Position widerstrebt.

• Natürlich bitten wir um Offenheit: Die Teilnehmer:innen sind dazu eingeladen offen

für neue Erfahrungen und ihnen fremde Weltbilder zu sein und sich auf den Prozess einzulassen.


Zielgruppe:

Die therapeutische Aufstellungsgruppe richtet sich an Menschen, die persönliche Herausforderungen, Konflikte oder Blockaden in ihrem Leben erleben. Dies können sowohl individuelle Themen als auch familiäre oder berufliche Anliegen sein. Die Gruppe steht allen offen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder anderen Hintergründen.


Dauer und Frequenz:

Die therapeutische Aufstellungsgruppe trifft sich regelmäßig, idealerweise einmal im Monat, um den Teilnehmer:innen genügend Zeit für ihre Anliegen zu geben.

Jedes Treffendauert in der Regel einen halben Tag, um ausreichend Raum für die Aufstellungen und die anschließende Reflexion zu bieten.

Die Aufstellungsgruppe soll fortlaufend 1x im Monat an einem Samstag stettfinden.

Pro Samstag finden bis zu 3 Aufstellungen statt. Eine Aufstellung dauert i.d.R. mindestens

eine Stunde.

Der Zeritrahmen für den Tag ist von 10 Uhr bis ca. 14 Uhr angesetzt.

Für kleine Pausensnacks wird gesorgt.


Kosten:

Teilnehmer:innen zahlen: 150,- € pro Termin


Ort:

Die Gruppe findet in der Sprengel Villa - Nienburger Str. 14 a, 30167 Hannover statt.

Bitte beim „Roten Faden“ klingeln.


Evaluation und Qualitätssicherung:

Um die Qualität unserer therapeutischen Aufstellungsarbeit sicherzustellen, geben wir nach der Aufstellung Befragungsformulare aus. Die Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit, Feedback zu geben und Verbesserungsvorschläge einzubringen, für die wir sehr dankbar sind. Wir reflektiert selbstverständlich regelmäßig unsere Arbeit um unsere Arbeitsweise weiterzuentwickeln.


Siegel für Qualität in Systemaufstellungen







 


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